Institut für Kognitionswissenschaft

Institute of Cognitive Science


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Institut für Kognitionswissenschaft an der Universität Osnabrück

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Neue Publikationsreihe des Instituts

In der Reihe PICS - "Publications of the Institute of Cognitive Science" - werden zukünftig besonders gelungene Abschlussarbeiten, Projektberichte und Arbeitsergebnisse aus dem Institut für Kognitionswissenschaft veröffentlicht. Den Anfang macht die Masterarbeit von Nora Lindemann, die sich mit ethischen Fragen so genannter 'Deathbots' beschäftigt hat, also mit Künstlicher Intelligenz betriebener Chatprogramme, die den Eindruck vermitteln sollen, eine Unterhaltung mit einer verstorbenen Person führen zu können. Die Arbeit unter dem Titel "The Ethical Permissibility of Chatting with the Dead: Towards a Normative Framework for ‘Deathbots’" ist ab sofort über das OsnaDocs-Repositorium der Universitätsbibliothek im Volltext als Open-Access-Publikation abrufbar.

Open access Buch zu Konzeptforschung

Konzepte sind mentale Repräsentationen von Kategorien und bilden den Kern menschlicher Kognition: Sie erlauben uns von einzelnen Beobachtungen zu generalisieren und generelle Zusammenhänge zu lernen. Eine ganze Bandbreite verschiedener Wissenschaftsdisziplinen beschäftigt sich mit Konzeptforschung, angefangen von kognitiver Psychologie, über Philosophie, Linguistik und Neurowissenschaften bis hin zur künstlichen Intelligenz. Die Kognitionswissenschaftler Lucas Bechberger und Prof. Kai-Uwe Kühnberger (beide am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück) zusammen mit Prof. Mingya Liu (von der
Humboldt-Universität Berlin) haben einen Sammelband publiziert, der Beiträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen umfasst um interdisziplinäre Brücken zu schlagen. Der Sammelband wurde dank großzügiger Unterstützung der Universität Osnabrück, der Humboldt-Universität Berlin und der Deutschen Forschungsgesellschaft als "open access" Buch veröffentlicht, kann also von alle Interessenten kostenlos heruntergeladen werden.

Workshop on Computational Cognition

COMCO 2021 brings together experts studying the mind from a computational point of view for a better understanding of human and machine intelligence. Besides featuring top-class scientific talks and panel discussions this workshop also offers the opportunity to networking. Participants can present their latest research projects for a talk/ poster session.
The workshop took place online, on September 23 – 24. Check out the talks here.

Cognitive Science-Studierende der Uni Osnabrück bringen Reclam-Band zu Alan Turing auf den Weg

Unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Stephan und Prof. Dr. Sven Walter haben neun Masterstudierende des Cognitive-Science-Programms der Uni Osnabrück Alan Turings bahnbrechenden Aufsatz „Computing Machinery and Intelligence“ neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen. Erschienen ist er in der Reihe Great Papers Philosophie des Reclam-Verlags.

Q&A mit Noam Chomsky

Auf Einladung von Studierenden der Uni Osnabrück war der weltweit bekannte amerikanische Sprachwissenschaftler Noam Chomsky am 23. April 2021 zu Gast in einer digitalen Fragerunde. Studierende des Instituts für Kognitionswissenschaft an der Uni Osnabrück hatten den Mitbegründer der Kognitionswissenschaft eingeladen, der im Livestream ausgewählte Fragen beantwortete. Noam Chomsky ist emeritierter Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und für seine Forschung zum Ursprung der menschlichen Sprache bekannt.

Moderator: Marcel Ruland

Organisation: Felix Hammer, Ilona Martynenko und Thore Schönfeld

Zur Aufzeichnung bei Youtube

Probabilistische Modellierung erlaubt den Vergleich abstrakter Bedeutungsrepräsentationen

Eine einflussreiche Strömung in Philosophie und Linguistik nimmt an, dass die Bedeutung sogenannter Mengenausdrücke (z.B. "viele", "einige", oder "die meisten") mithilfe der klassischen binären Logik wiedergegeben werden kann. Experimentelle Daten legen oberflächlich betrachtet jedoch nahe, dass Mengenausdrücke eher eine gradierte, auf Prototypen ausgerichtete Bedeutung haben. In einem neuen Aufsatz, der in der Zeitschrift PNAS erschienen ist, untersucht ein internationales Team aus Forschern unter Beteiligung der Cognitive Modeling Gruppe mithilfe von modernen Methoden, nämlich probabilistischen Modellen und statistischen Analysen, welche abstrakten Bedeutungsrepräsentationen den Gebrauch von Mengenausdrücken am besten erklären. Sie schließen, dass eine traditionelle logische Bedeutungsrepräsentation die Daten hinreichend, wenn nicht besser als eine auf Prototypen basierte Repräsentationsform, erklärt, wenn beide in ein realistisches kognitives Modell der Wortwahl eingebettet werden. Ein kurzes Video fasst diese Arbeit zusammen. Dieses Projekt wurde unterstützt durch das DFG Schwerpunktprogramm XPrag.de.